Optimale Balance zwischen Atmung und Ästhetik
Nasenkorrektur: Funktionelle und ästhetische Nasenchirurgie
Operationen an der inneren und äußeren Nase können funktionelle, ästhetische oder kombinierte Ziele haben. Sie können die Nasenatmung verbessern, die äußere Form der Nase verändern oder beide Aspekte miteinander verbinden. Dabei müssen Funktion, Stabilität und Proportionen gemeinsam berücksichtigt werden.
Im RKM 740 HNO in Düsseldorf wird vor der Entscheidung genau untersucht, welche funktionellen und anatomischen Voraussetzungen bestehen und welche Veränderung realistisch möglich ist. Das gilt sowohl für eine rein ästhetisch gewünschte Rhinoplastik als auch für eine funktionelle oder kombinierte Septorhinoplastik.
Nasenform und Nasenfunktion
Die Nasenscheidewand, die Nasenmuscheln, die Nasenklappen und das äußere Stützgerüst bestimmen gemeinsam, wie gut Luft durch die Nase strömen kann. Eine äußerlich schiefe Nase kann deshalb mit einer Verengung im Inneren verbunden sein. Umgekehrt kann eine Veränderung der äußeren Form die Nasenatmung beeinflussen.
Beide Bereiche müssen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Für die äußere Form gibt es dabei keine Vorlage. Ausgangspunkt sind die vorhandene Nase, die Gesichtszüge und die Wünsche der Patient:innen.
In den besten Händen: Ästhetik trifft Funktion
Wann ist eine Operation sinnvoll?
Eine Nasenoperation kann infrage kommen, wenn:
- die Nasenatmung durch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder eine strukturelle Enge dauerhaft beeinträchtigt ist
- eine Fehlstellung der äußeren Nase, etwa eine Schief- oder Spannungsnase, funktionelle Beschwerden verursacht
- die Nasenklappen verengt oder nicht ausreichend stabil sind
- sich Form und Funktion nach einer Verletzung oder einer früheren Operation verändert haben
- neben einer funktionellen Korrektur auch eine Veränderung der äußeren Nasenform gewünscht wird
- ausschließlich eine Veränderung der äußeren Nasenform gewünscht wird und das Behandlungsziel unter den anatomischen Voraussetzungen realistisch umsetzbar ist
Nicht jede behinderte Nasenatmung ist anatomisch bedingt. Auch Allergien, Entzündungen und geschwollene Schleimhäute können ähnliche Beschwerden verursachen. Deshalb wird vor einer Operation geklärt, wo die Ursache liegt und ob zunächst eine nicht operative Behandlung infrage kommt.
Formen der Nasenchirurgie
Septumplastik
Bei einer Septumplastik wird die Nasenscheidewand korrigiert, um die inneren Atemwege zu verbessern. Eine gezielte Veränderung der äußeren Nasenform ist dabei nicht vorgesehen.
Rhinoplastik
Eine Rhinoplastik bezeichnet die operative Veränderung der äußeren Nase. Sie kann auch unabhängig von funktionellen Beschwerden durchgeführt werden, wenn ausschließlich eine Veränderung der äußeren Form gewünscht wird. Je nach Ausgangsbefund können beispielsweise Nasenrücken, Nasenspitze, Breite, Projektion oder Asymmetrien behandelt werden. Auch bei einer rein ästhetischen Korrektur müssen Nasenatmung und Stabilität berücksichtigt werden.
Septorhinoplastik
Die Septorhinoplastik verbindet beide Bereiche. Je nach Befund können die Nasenscheidewand, die Nasenklappen, das äußere Stützgerüst, der Nasenrücken und die Nasenspitze in die Operation einbezogen werden.
Ästhetische Nasenchirurgie
Eine ausschließlich ästhetisch begründete Rhinoplastik ist eine Selbstzahlerleistung. Die individuellen Möglichkeiten und die voraussichtlichen Kosten werden nach der Untersuchung und Operationsplanung besprochen.
Untersuchung und Operationsplanung
Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und die Untersuchung der inneren und äußeren Nase. Dabei werden die Beschwerden, frühere Verletzungen oder Operationen sowie die gewünschte Veränderung besprochen.
Die HNO-ärztliche Untersuchung umfasst je nach Fragestellung eine Endoskopie der Nase sowie die Beurteilung von Nasenscheidewand, Nasenmuscheln, Nasenklappen und äußerem Stützgerüst. Standardisierte Fotoaufnahmen unterstützen die Planung. Weitere Untersuchungen erfolgen, wenn sie aufgrund des Befundes notwendig sind.
Eine 3D-Simulation kann zeigen, in welche Richtung sich Nasenrücken, Nasenspitze oder Proportionen verändern lassen. Sie erleichtert das gemeinsame Gespräch, ist aber keine verbindliche Vorschau. Heilung, Schwellungen und Gewebereaktionen können nicht vollständig vorausberechnet werden.
Nasenchirurgie – Funktion & Ästhetik erklärt
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Ablauf der Nasenoperation
Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Abhängig vom Befund kann der Zugang über Schnitte im Inneren der Nase oder über einen zusätzlichen feinen Schnitt am Nasensteg erfolgen.
Während des Eingriffs können die Nasenscheidewand begradigt und stabilisiert, Engstellen der Nasenklappen erweitert und das äußere Stützgerüst angepasst werden. Auch Veränderungen an Nasenrücken und Nasenspitze oder eine Behandlung der Nasenmuscheln können Teil der Operation sein.
Welche Schritte notwendig sind, wird vor dem Eingriff festgelegt und mit den Patient:innen besprochen. Die Operation folgt keinem vorgegebenen Schema, sondern richtet sich nach der Anatomie, der Funktion und dem vereinbarten Behandlungsziel.
Betreuung im RKM 740
HNO-Praxis, Operationsbereich und Bettenstation befinden sich im RKM 740 unter einem Dach. Je nach Umfang des Eingriffs und persönlicher Situation kann eine stationäre Betreuung vorgesehen werden.
Nach der Operation finden regelmäßige Kontrollen statt. Dabei werden die Heilung, die Nasenatmung und die Entwicklung der äußeren Form beurteilt.
Heilung nach der Nasenoperation
In den ersten Tagen ist die Nase meist geschwollen und verstopft. Ein Druckgefühl und Blutergüsse im Bereich der Augen können auftreten.
Nach etwa ein bis zwei Wochen fühlen sich viele Patient:innen wieder wohl genug für berufliche und private Termine. Der genaue Zeitraum hängt vom Umfang des Eingriffs, der persönlichen Heilung und der Art der Tätigkeit ab.
Sport und stärkere körperliche Belastungen müssen länger pausieren. Feinere Schwellungen, besonders an der Nasenspitze, können über mehrere Monate bestehen. Das Ergebnis lässt sich daher häufig erst nach sechs bis zwölf Monaten abschließend beurteilen.
Risiken und Grenzen der Nasenchirurgie
Mögliche Risiken sind unter anderem Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Gefühls- oder Geruchsveränderungen, auffällige Narben, Unregelmäßigkeiten und Asymmetrien. In einzelnen Fällen kann die Nasenatmung weiterhin eingeschränkt bleiben oder erneut nachlassen. Auch eine spätere Korrekturoperation kann notwendig werden.
Wie sich Knochen, Knorpel, Haut und Narbengewebe entwickeln, lässt sich nicht vollständig vorhersagen. Eine bestimmte Nasenform oder Verbesserung der Nasenatmung kann deshalb nicht garantiert werden. Die persönlichen Risiken und mögliche Alternativen werden vor der Operation ausführlich erläutert.
Nasenchirurgie im RKM 740 HNO
Die ärztliche Betreuung rund um die funktionelle und ästhetische Nasenchirurgie erfolgt im RKM 740 HNO durch Prof. Dr. med. Christoph Bergmann und Dr. med. Stephanie Gründemann.
Prof. Bergmann ist auf die Chirurgie der inneren und äußeren Nase spezialisiert. FOCUS Gesundheit zeichnete ihn wiederholt als Top-Mediziner für Nasenkorrektur aus.
Dr. Gründemann verfügt über mehr als 30 Jahre klinische Erfahrung, darunter mehr als 20 Jahre als Oberärztin. Zu ihren operativen Schwerpunkten gehören Eingriffe an der Nase und den Nasennebenhöhlen.
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Häufige Fragen
Bleibt eine sichtbare Narbe?
Bei einem offenen Zugang entsteht ein kleiner Schnitt am Nasensteg. Nach abgeschlossener Heilung ist die Narbe häufig wenig auffällig. Wie sie sich entwickelt, ist jedoch individuell verschieden.
Ist eine erneute Operation möglich?
Grundsätzlich ja. Voroperierte Nasen müssen besonders genau untersucht werden, da Narbengewebe und veränderte Knorpelstrukturen die Planung und Durchführung anspruchsvoller machen können.
Ist die Operation schmerzhaft?
Die Operation findet in Vollnarkose statt. In den ersten Tagen können Druck, Spannungsgefühle und eine verstopfte Nase auftreten. Wie stark die Beschwerden empfunden werden, ist unterschiedlich.
Hilft die Operation gegen Schnarchen?
Eine verbesserte Nasenatmung kann die nächtliche Atmung erleichtern. Schnarchen und eine obstruktive Schlafapnoe können jedoch weitere Ursachen haben. Eine Nasenoperation ersetzt deshalb keine schlafmedizinische Diagnostik und Behandlung.
Ihre Anreise
Die HNO-Privatpraxis im RKM 740 liegt zentral in Düsseldorf und ist aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet gut erreichbar.
Adresse
RKM 740 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. med. Christoph Bergmann
Pariser Str. 89
40549 Düsseldorf
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