Symbolbild für die funktionelle Nasennebenhöhlen-Chirurgie im RKM740-HNO Düsseldorf – Präzise & schonende Eingriffe zur Verbesserung der Nasenatmung.

Freie Atemwege bringen Ruhe und Klarheit

Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen

Eine Operation der Nase oder Nasennebenhöhlen kann sinnvoll sein, wenn die Nasenatmung dauerhaft behindert ist oder eine Erkrankung trotz geeigneter medikamentöser Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann.

Je nach Befund können die Nasenscheidewand, die Nasenmuscheln, Nasenpolypen oder einzelne Nasennebenhöhlen behandelt werden. Art und Umfang des Eingriffs richten sich nach den Beschwerden, den anatomischen Voraussetzungen und der zugrunde liegenden Erkrankung.

Wann ist eine Nasenoperation sinnvoll?

Eine Operation wird erst erwogen, wenn Beschwerden, Untersuchungsbefunde und bisherige Behandlungen gemeinsam dafür sprechen. Nicht jede Schleimhautschwellung und nicht jede Auffälligkeit in der Bildgebung muss operiert werden.

Mögliche Gründe für einen Eingriff sind:

  • eine dauerhaft behinderte Nasenatmung durch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder vergrößerte Nasenmuscheln
  • eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, die sich medikamentös nicht ausreichend kontrollieren lässt
  • Nasenpolypen mit anhaltender Nasenblockade oder eingeschränktem Geruchssinn
  • wiederkehrende, ärztlich dokumentierte Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • besondere Befunde wie eine Mukozele, Pilzerkrankung oder ausgeprägte anatomische Engstelle
  • erneut auftretende Beschwerden nach einer früheren Operation

Gesichtsschmerzen oder ein Druckgefühl allein sind kein ausreichender Grund für eine Operation. Zunächst muss geklärt werden, ob die Beschwerden tatsächlich von der Nase oder den Nasennebenhöhlen ausgehen.

Prof. Dr. med. Christoph Bergmann und Dr. med. Stephanie Gründemann während eines HNO-Eingriffs

Maximale Sorgfalt für minimal-invasive Ergebnisse

HNO-Diagnostik und Operationsplanung

Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und die endoskopische Untersuchung der Nase. Dabei werden die Beschwerden, ihre Dauer, der Geruchssinn, frühere Behandlungen und mögliche Begleiterkrankungen wie Allergien oder Asthma berücksichtigt.

Zur Operationsplanung ist in der Regel eine geeignete Bildgebung erforderlich. Sie zeigt die Nasennebenhöhlen, mögliche Engstellen und wichtige anatomische Strukturen. Abhängig von der Fragestellung kann eine Computertomografie oder in ausgewählten Fällen eine Digitale Volumentomografie eingesetzt werden.

Die Entscheidung über den Eingriff richtet sich nicht allein nach den Bildern. Maßgeblich sind auch die Beschwerden, der endoskopische Befund, die bisherige Behandlung und der zu erwartende Nutzen der Operation.

Operationsverfahren an Nase und Nebenhöhlen

Nasenscheidewand

Eine ausgeprägte Verkrümmung der Nasenscheidewand kann eine oder beide Nasenseiten verengen. Bei einer Septumplastik werden störende Knorpel- und Knochenanteile korrigiert und die Nasenscheidewand stabilisiert.

Soll zusätzlich die äußere Nase verändert werden, finden Sie weitere Informationen unter Funktionelle und ästhetische Nasenchirurgie.

Nasenmuscheln

Die unteren Nasenmuscheln regulieren den Luftstrom und befeuchten die Atemluft. Sind sie dauerhaft vergrößert, kann eine Verkleinerung sinnvoll sein. Im RKM 740 HNO kann dafür unter anderem eine schonende, minimalinvasive Radiofrequenzbehandlung eingesetzt werden.

Ziel ist eine Verringerung des Volumens bei möglichst weitgehendem Erhalt der Schleimhautfunktion.

Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlen werden in der Regel endoskopisch durch die Nasenlöcher operiert. Bei der funktionellen endoskopischen Nasennebenhöhlenchirurgie, kurz FESS, können verengte Zugänge erweitert, Polypen entfernt und erkrankte Bereiche gezielt behandelt werden. Äußere Hautschnitte sind bei den üblichen Verfahren nicht erforderlich.

Wie umfangreich operiert wird, hängt von Art und Ausdehnung der Erkrankung ab. Eine begrenzte Veränderung erfordert einen anderen Eingriff als eine schwere chronische Entzündung oder eine bereits mehrfach operierte Nase.

Moderner HNO-Behandlungsraum der RKM 740 HNO-Privatpraxis in Düsseldorf mit Untersuchungseinheit
Prof. Dr. Christoph Bergmann – Facharzt für Nasen- und Nebenhöhlenchirurgie im RKM740-HNO Düsseldorf bei einer OP mit modernster Technik.

Weitere Behandlungswege

Bei einer schweren chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen kann neben einer Operation auch eine Behandlung mit einem Biologikum infrage kommen. Berücksichtigt werden unter anderem der bisherige Verlauf, frühere Eingriffe, der Bedarf an Kortisontabletten und Begleiterkrankungen wie Asthma.

Ob eine Operation, ein Biologikum oder eine abgestimmte Kombination sinnvoll ist, wird nach medizinischen Kriterien entschieden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie im Fachthema „Chronische Nasennebenhöhlenentzündung“.

Ablauf der Nasenoperation

Die meisten Operationen an den Nasennebenhöhlen erfolgen in Vollnarkose. Ein Endoskop ermöglicht die Sicht in die Nasenhöhle und die gezielte Behandlung mit feinen Instrumenten.

Gesunde Schleimhaut soll möglichst erhalten bleiben. Durch ausreichend geöffnete Nebenhöhlen sollen Belüftung und Sekretabfluss verbessert werden. Gleichzeitig können Nasenspülungen und lokale Medikamente die betroffenen Bereiche nach der Operation besser erreichen.

Abhängig vom Eingriff können vorübergehend Silikonfolien mit Atemkanälen oder andere Materialien eingesetzt werden. Ob eine Tamponade notwendig ist, entscheidet sich nach Art und Umfang der Operation.

Nach der Operation

In den ersten Tagen sind eine verstopfte Nase, Druckgefühl, Krusten und leicht blutig gefärbtes Sekret häufig. Die Schleimhäute benötigen mehrere Wochen, um abzuheilen.

Zur Nachbehandlung gehören regelmäßige Kontrollen und die vorsichtige Reinigung der Nase. Nasenspülungen und lokale Medikamente können die Heilung unterstützen. Sport, schweres Heben und stärkere körperliche Belastungen müssen zunächst pausieren.

Eine Operation beendet nicht automatisch die entzündliche Veranlagung der Schleimhäute. Besonders bei chronischer Rhinosinusitis und Nasenpolypen kann deshalb auch nach dem Eingriff eine langfristige lokale Behandlung notwendig bleiben.

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Moderner Waschbereich im Patient:innenbad mit Waschtisch und Spiegel in der RKM 740 Facharztklinik Düsseldorf

Risiken und Grenzen

Mögliche Risiken sind Nachblutungen, Infektionen, Verwachsungen, Geruchsveränderungen und eine erneute Verengung der behandelten Bereiche. Nasenpolypen und chronische Entzündungen können trotz sorgfältiger Operation wieder auftreten.

Die Nasennebenhöhlen liegen unmittelbar neben den Augenhöhlen und der Schädelbasis. Verletzungen dieser Strukturen, Sehstörungen oder ein Austritt von Hirnwasser sind seltene, aber ernst zu nehmende Risiken. Auch eine spätere Korrektur- oder Revisionsoperation kann notwendig werden.

Die persönlichen Risiken, mögliche Alternativen und die realistischen Ziele werden vor dem Eingriff ausführlich erläutert.

Nasenchirurgie im RKM 740 HNO

Die Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen wird im RKM 740 HNO von Prof. Dr. med. Christoph Bergmann und Dr. med. Stephanie Gründemann betreut.

Prof. Bergmann vertiefte seine Erfahrung in der endoskopischen Nasennebenhöhlen- und Schädelbasischirurgie unter anderem während Fellowships bei Prof. Heinz Stammberger in Graz und Prof. Paolo Castelnuovo in Varese.

Dr. Gründemann verfügt über mehr als 30 Jahre klinische Erfahrung und war viele Jahre als Oberärztin tätig. Zu ihren operativen Schwerpunkten gehört die minimalinvasive Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen.

HNO-Praxis, Operationsbereich und Bettenstation befinden sich im RKM 740 unter einem Dach. Ob ein Eingriff ambulant oder mit stationärer Betreuung erfolgt, richtet sich nach seinem Umfang und der persönlichen medizinischen Situation.

Chirurgie der Nasennebenhöhlen – Prof. Bergmann erklärt

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Nasenatmung verbessern

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Chronische Sinusitis behandeln

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Sinusitis sicher erkennen

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Präzise Diagnostik der Nasennebenhöhlen

Häufige Fragen

Ist immer eine Operation nötig?

Nein. Viele Erkrankungen lassen sich zunächst mit Nasenspülungen, lokalen Medikamenten oder einer gezielten Allergiebehandlung behandeln. Eine Operation wird erwogen, wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen oder ein Befund eine operative Behandlung erforderlich macht.

Entstehen sichtbare Narben?

Die üblichen endoskopischen Eingriffe werden durch die Nasenlöcher durchgeführt. Dabei entstehen keine äußeren Hautnarben.

Werden Tamponaden eingesetzt?

Nicht nach jeder Operation. Abhängig vom Eingriff können Silikonfolien, resorbierbare Materialien oder eine Tamponade notwendig sein. Welche Versorgung vorgesehen ist, wird vor der Operation erklärt.

Können Polypen wiederkommen?

Ja. Nasenpolypen entstehen meist im Rahmen einer chronischen Schleimhautentzündung und können erneut auftreten. Regelmäßige Kontrollen und eine langfristige lokale Behandlung helfen dabei, die Erkrankung zu kontrollieren.

Wann ist die Nase wieder belastbar?

Das hängt vom Umfang des Eingriffs und vom individuellen Heilungsverlauf ab. Leichte Alltagstätigkeiten sind häufig früher möglich als Sport oder körperlich anstrengende Arbeit. Konkrete Empfehlungen werden bei den Nachkontrollen gegeben.

HNO-Facharzt Prof. Dr. med. Christoph Bergmann, Inhaber des RKM740-HNO Düsseldorf, ausgezeichnet für Nasenchirurgie und Schlafchirurgie.

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Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Anreise

Die HNO-Privatpraxis im RKM 740 liegt zentral in Düsseldorf und ist aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet gut erreichbar.

Adresse

RKM 740 Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Prof. Dr. med. Christoph Bergmann

Pariser Str. 89
40549 Düsseldorf

Sprechzeiten

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08:30–12:30 · 14:00–16:30
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Freitag
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Helles Patient:innenzimmer mit modernem Interieur in der RKM 740 Facharztklinik Düsseldorf
Heller Klinikflur mit moderner Architektur und Kunstwerken an den Wänden in der RKM 740 Facharztklinik Düsseldorf
Außenansicht des RKM 740 Towers in Düsseldorf, entworfen von Architekt Jürgen Mayer H., mit der RKM 740 Facharztklinik.