Mittelohrchirurgie

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Wenn Hören wieder zum Erlebnis wird

Feines Hören sichern

Mittelohrchirurgie

Präzise Diagnostik und moderne Behandlungsmethoden für besseres Hören.

Erkrankungen des Mittelohrs wie Trommelfellperforationen oder chronische Mittelohrentzündungen können das Hörvermögen erheblich beeinträchtigen. In vielen Fällen sind operative Maßnahmen notwendig, um die Funktion des Mittelohrs wiederherzustellen und Komplikationen zu vermeiden.

Trommelfellperforation und chronische Mittelohrentzündung

Eine Trommelfellperforation bezeichnet ein Loch im Trommelfell, das durch Entzündungen, Verletzungen oder plötzliche Druckveränderungen entstehen kann. Sie kann zu Hörminderung, wiederkehrenden Infektionen, einem anhaltenden Ohrlaufen und Schwindel führen.

Bei chronischen Mittelohrentzündungen kann es zu anhaltenden Entzündungsprozessen kommen, die im schlimmsten Fall den Knochen betreffen – eine sogenannte Knocheneiterung (Cholesteatom). In solchen Fällen ist eine chirurgische Behandlung unerlässlich, um eine Ausbreitung der Entzündung zu verhindern und das Gehör zu erhalten.

Diagnostik

Eine präzise Untersuchung ist essenziell, um die passende Therapie für Mittelohrerkrankungen festzulegen. Je nach Symptomen kommen verschiedene diagnostische Verfahren zum Einsatz:

Otoskopie – Untersuchung des Gehörgangs und des Trommelfells mit einem speziellen Mikroskop

Audiometrie – Messung der Hörfähigkeit zur Beurteilung von Hörverlusten

Tympanometrie – Analyse der Trommelfellbeweglichkeit und des Mittelohrdrucks

Digitale Volumentomographie (DVT) des Felsenbeins – hochauflösende, dreidimensionale Bildgebung der knöchernen Strukturen

Tympanoplastik – Chirurgische Rekonstruktion des Trommelfells

Die Tympanoplastik ist ein mikrochirurgischer Verfahren mit dem Ziel, das Trommelfell zu verschließen und das Hörvermögen zu verbessern. Der Vorgang wird unter Vollnarkose durchgeführt, um eine präzise und schonende Operation zu ermöglichen.

Falls die Gehörknöchelchenkette betroffen ist, kann zusätzlich eine Rekonstruktion oder ein Ersatz mit speziellen Implantaten notwendig sein, um eine optimale Schallübertragung sicherzustellen.

Nachbehandlung

Nach der Operation wird der Gehörgang für etwa zwei Wochen mit einer speziellen Tamponade geschützt, um die Heilung zu unterstützen. Vorübergehend können leichte Schmerzen oder ein Druckgefühl im Ohr auftreten, die jedoch rasch abklingen. Während der Heilungsphase ist es besonders wichtig, das Ohr vor Wasser zu schützen, um Infektionen zu vermeiden.

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Präzise Mittelohrchirurgie

Fazit

Moderne Mittelohrchirurgie ermöglicht eine präzise Wiederherstellung der Hörfunktion und verbessert nachhaltig die Lebensqualität der Patienten. Durch eine umfassende Diagnostik und individuell angepasste operative Verfahren können Erkrankungen wie Trommelfellperforationen oder chronische Mittelohrentzündungen effektiv behandelt werden. Dank innovativer Techniken und schonender Therapien stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Heilung heute besser denn je.

Dr. med. Stephanie Gründemann – Fachärztin für HNO im RKM740 Düsseldorf. Spezialisiert auf Nasenchirurgie, Schnarchtherapie und Botulinumtoxin-Behandlung.
Dr. med. Stephanie Gründemann

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Die häufigsten Fragen rund um um Mittelohrchirurgie

Welche Symptome deuten auf eine chronische Mittelohrentzündung oder eine Trommelfellperforation hin?
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Betroffene klagen häufig über anhaltenden Hörverlust, wiederkehrende Ohrenentzündungen, Ohrenschmerzen oder ein unangenehmes Druckgefühl im Ohr. Ein dauerhaft laufendes Ohr kann ebenfalls ein Hinweis auf eine chronische Entzündung sein.

Welche Ursachen führen zu einer Trommelfellperforation?
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Eine Perforation kann durch akute oder chronische Infektionen, starke Druckveränderungen (z. B. beim Tauchen oder Fliegen) oder durch direkte Verletzungen entstehen. In manchen Fällen heilt sie spontan ab, während in anderen eine operative Versorgung notwendig wird.

Wann ist eine Tympanoplastik erforderlich?
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Ein operativer Eingriff wird empfohlen, wenn eine Trommelfellperforation nicht von selbst heilt oder eine chronische Mittelohrentzündung das Hörvermögen beeinträchtigt. Besonders bei wiederkehrenden Infektionen oder einer fortschreitenden Schädigung der Gehörknöchelchen ist eine Tympanoplastik oft die beste Lösung, da wiederkehrende Entzündungen immer das Risiko einer Innenohrschädigung beeinhalten.

Welche Risiken bestehen bei einer Mittelohr-Operation?
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Wie bei jeder chirurgischen Behandlung gibt es gewisse Risiken, darunter Infektionen, vorübergehender Schwindel oder eine Veränderung der Hörwahrnehmung. Schwerwiegende Komplikationen sind jedoch selten, da die Eingriffe mit modernster Technik und hoher Präzision durchgeführt werden.

Wie kann ich meine Ohren nach der Operation schützen?
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Während der Heilungsphase sollte Wasser konsequent aus dem Ohr ferngehalten werden. Beim Duschen oder Baden können spezielle Ohrstöpsel oder Watte mit Vaseline helfen. Zudem sollte auf intensiven Druckausgleich, etwa beim Fliegen oder Tauchen, verzichtet werden.